Fragen und Antworten zur Strategie 2.0

Das Lolli-Testverfahren an Grund- und Förderschulen in NRW wird optimiert. Unsere FAQ-Liste liefert alle wichtigen Fragen & Antworten zur Strategie 2.0.

Ansprechpartner & Informationsmaterial

An Testtagen (Montag bis Donnerstag) ist eine Hotline in den Bezirksregierungen ab 6:30 Uhr erreichbar. Die Verfügbarkeit des Zeitraums der täglichen Besetzung ist durch die BR festzulegen. Diese steht als Koordinationsstelle zwischen Laboren, Schulen und Fahrern/Schulträgern im Störungsfall und im Falle von Abweichungen vom Regelbetrieb zur Verfügung.

Zielsetzung und Eckpunkte von Strategie 2.0

Am 10. Januar 2022 wird die Optimierung des Lolli-Testverfahrens (sogenannte „Strategie 2.0“) in Kraft treten. Dies bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler zukünftig an Testtagen zusätzlich zum Pooltest einen individuellen Lolli-Test durchführen werden, der als sogenannte Rückstellprobe mit den Pools an die Labore gesandt wird. Diese Rückstellprobe wird nur im Falle eines auffälligen Pooltestergebnisses direkt durch das Labor ausgewertet, wodurch bereits um 06:00 Uhr am Morgen nach der Pooltestung das Einzeltestergebnis aller Schülerinnen und Schüler, deren Pool aufgelöst wurde, vorliegt. Durch diese Umstellung kann Schülerinnen und Schülern mit einem negativen Einzeltestergebnis und der schnellen Übermittlung ein zusätzlicher Tag in häuslicher Isolation erspart bleiben und die Teilnahme am Präsenzunterricht erhöht werden.

Eine zentrale, verfahrenserleichternde Neuerung der Rückmeldestrategie des Lolli-Testverfahrens ist zudem, dass die Kommunikation der Pool- und Einzeltestergebnisse direkt zwischen den Laboren und den Erziehungsberechtigten ablaufen wird. Die benannten Ansprechpersonen der Schulen werden trotzdem weiterhin durch die Labore – und über deren spezifische Kommunikationsmedien wie E-Mail, SMS oder Telefon – über die auffälligen Poolergebnisse informiert. Zudem übermitteln die Labore eine Aufstellung der PCR-Einzeltestergebnisse an die Schulen.

Somit müssen die Ansprechpersonen der Schulen nur noch in wenigen Einzelfällen die Befundübermittlung an die Eltern veranlassen. Denkbare Einzelfälle sind Erziehungsberechtigte ohne Internetzugang oder ohne aktuelle Mobilfunknummer. Die Entscheidung der Befundübermittlung über die Lehrkraft ist im Einzelfall zu treffen.

Die Einführung des Rückstellprobensystems ist am 10. Januar 2022 vorgesehen, also am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien 2021/2022. Von Mitte November bis Ende Dezember arbeiten insbesondere die Labore unter Hochdruck daran die notwendigen Vorkehrungen zu treffen.

Die Einzeltestung aller Schülerinnen und Schüler ist aus Kapazitätsgründen nicht durchführbar, da dies eine tägliche Auswertung von ca. 380.000 PCR-Tests zur Folge hätte. Ein vorgeschalteter Pooltest ermöglicht so, den Kreis auf lediglich auffällige Pools zu reduzieren, welche per Auswertung der Rückstellproben (Einzeltests) aufgelöst werden. In diesem optimierten Verfahren werden die Einzeltests über Nacht ausgewertet, so dass das Einzeltestergebnis am Folgetag bis 6:00 Uhr vorliegt.

Das Testangebot wird zunächst bis zu den Osterferien 2022 fortgesetzt. In Abhängigkeit vom Pandemiegeschehen werden Verlängerungsoptionen geprüft. Der Testrhythmus ist weiterhin nach dem Prinzip Mo/Mi oder Di/Do vorgesehen.

Die rechtliche Grundlage für die Entnahme von Rückstellproben sowie die Datenverarbeitung im Rahmen des Rückstellprobensystems ist in der aktuell gültigen Fassung der Coronabetreuungsverordnung verankert.

Das Bildungsportal des Ministeriums für Schule und Bildung wird zeitnah und laufend aktualisiert. Gerne stehen Ihnen zudem die Hotlines der Bezirksregierungen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

Alle aktuell gültigen Corona-Verordnungen finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales unter Verordnungen, Allgemeinverfügungen und Erlasse | Arbeit.Gesundheit.Soziales (mags.nrw)

Möglicherweise gehen die zuständigen Labore noch einmal individuell auf die Schulen zu, um letzte Schülerinnen- und Schüler-Daten zu validieren. Anschließend erstellen die Labore personalisierte Barcode-Etiketten und versenden das gesamte Testmaterial (inkl. der personalisierten Etiketten) bis zum 21.12.21 an die Schulen. Bei einzelnen Laboren kann das Verfahren zur Datenregistrierung der Schülerinnen und Schüler leicht abweichen. Die Schulen werden entsprechend von dem für die Schule zuständigen Labor informiert.

Datenschutzrechtliches zur Datenverarbeitung

Im Zusammenhang mit der Datenverarbeitung bei PCR-Pooltests („Lolli-Tests“), einschließlich der in den Schulen entnommenen individuellen Rückstellproben, bestehen die üblichen Informationspflichten nach Art. 13 DSGVO.

Die Schulmail und der Elternbrief enthielten Erläuterungen, die zur allgemeinen Information über das geänderte Verfahren für alle teilnehmenden Schulen konzipiert waren.

Die Schulen sind nach Art. 13, 14 DSGVO grundsätzlich gehalten, für die Schülerinnen, Schüler und Eltern bestimmte datenschutzrechtliche Informationen vorzuhalten. Diese beinhalten vor allem die schulspezifischen und generellen Auskünfte über die Verantwortlichen, Datenschutzbeauftragten, Aufsichtsbehörden und Betroffenenrechte (vgl. Informationen im Bildungsportal unter Einzelne Regelungsbereiche der Datenschutz-Grundverordnung | Bildungsportal NRW (schulministerium.nrw), hier: Reiter „Informationspflichten“)

Für die Dauer der Durchführung von Schultestungen mittels Lolli-Tests sind zudem folgende Informationen zum konkreten Verfahren in Bezug auf die Datenverarbeitung relevant:

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung und Weitergabe der Schülerregistrierungsdaten liegt aufgrund der Anpassungen der Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) vom 13. November 2021 vor.

Konkret heißt dies, dass die Schule gem. § 120 Absatz 1 Schulgesetz (SchulG) und § 1 Absatz 1 der Verordnung über die zur Verarbeitung zugelassenen Daten von Schülerinnen, Schülern und Eltern (VO-DV I) berechtigt und verpflichtet ist, zur Erfüllung ihrer Aufgaben aus § 3 Absatz 4 CoronaBetrVO die zur Durchführung der Pooltestungen einschließlich der Rückstellproben erforderlichen personenbezogenen Schülerinnen- und Schülerdaten zu erheben, soweit diese nicht bereits vorhanden sein sollten. Notwendig für das Testverfahren sind: Name, Anschrift, Geburtsdatum, Geschlecht des Kindes und aktuelle Kontaktangaben der/des Erziehungsberechtigten zur Befundübermittlung. Die Schülerinnen, Schüler bzw. die Eltern sind nach § 120 Absatz 2 SchulG zur Angabe der erforderlichen Daten verpflichtet. Zudem sind die Kontaktdaten stets aktuell zu halten; die Schule ist von den Eltern über Änderungen unmittelbar in Kenntnis zu setzen.

Die Schule ist gemäß § 3 Absatz 6 Satz 3 CoronaBetrVO befugt, die erforderlichen Daten an die Labore zu übermitteln.

Gleichzeitig sind die Labore befugt, die Ergebnisse der PCR-Pooltests sowie gem. § 3 Abs. 6 Satz 3 CoronaBetrVO die Einzeltestergebnisse der Schülerinnen und Schüler an die Schulen zu übermitteln.

Auf Basis der Öffnungsklausel des Art. 9 Absatz 2 Buchstabe i DSGVO ist für die hier notwendige Datenverarbeitung die Coronabetreuungsverordnung die spezielle Rechtsgrundlage. Diese Regelungen sind aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit erforderlich, um die Weiterverbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) in der Schule zu begrenzen. Die Datenverarbeitung steht nicht außer Verhältnis zu den datenschutzrechtlichen Belangen der Betroffenen.

Daher sind individuelle Einwilligungen der Betroffenen nicht erforderlich. Dies bedeutet auch, dass datenschutzrechtlich keine Widerspruchsmöglichkeit besteht, denn Schülerinnen, Schüler und Eltern sind zur Angabe der erforderlichen Daten verpflichtet (s.o., § 120 Absatz 2 SchulG).

Zu informieren sind die Eltern von den Schulen auch darüber, welches Labor, das die Analyse der Lolli-Tests und individuellen Rückstellproben vornimmt, der jeweiligen Schule zugeordnet ist.

Im Falle einer Veränderung, z. B. durch Wechsel von Laboren, werden die Schulen hierüber durch das Ministerium für Schule und Bildung unverzüglich informiert.

Die Labore dürfen die Daten so lange speichern, wie dies zur Erfüllung des Zwecks erforderlich ist, d.h. solange sie vertraglich mit der Auswertung der Proben beauftragt sind. Nach Ablauf des Auftrags müssen die Daten gelöscht werden. Die Testergebnisse sind gemäß § 3 Absatz 6 letzter Satz CoronaBetrVO nach 14 Tagen zu vernichten.

Optimierter Testablauf durch die Rückstellproben

Die Umsetzung der Strategie 2.0 ermöglicht eine deutlich schnellere Auswertung der Einzeltests von auffälligen Pooltests, so dass nur tatsächlich infizierte Schülerinnen und Schüler sich am Folgetag in häusliche Isolation begeben müssen (Quarantänepflicht von direkten Sitznachbaren ist aktuell noch in Klärung). Zudem erleichtert der neue Prozess langfristig das Lehrpersonal und die Erziehungsberechtigten, in dem die Befundübermittlung der Einzeltests durch die Labore direkt an die Erziehungsberechtigten erfolgt und keine gesonderte Abgabe der Einzeltests für eine Poolauflösung durch die Erziehungsberechtigten in der Schule erfolgen muss.

Jede Schülerin und jeder Schüler der Grund- und Förderschulen sowie der Schulen mit Primarstufe wird weiterhin zweimal pro Woche in der Schule getestet, je nach Lerngruppe Montag und Mittwoch bzw. Dienstag und Donnerstag. Pro Testtag werden alle Kinder einer jeweiligen Klasse getestet. Aufgrund der gleichzeitigen Entnahme von Pool- und Einzelproben (Rückstellprobensystem) bleibt der Freitag testfrei, auch wenn am Donnerstag ein PCR-Pool positiv getestet wurde. Die Routenlogistik wird nach einer kurzen Übergangsphase von 2 Wochen fortlaufend an Freitagen entfallen. Die federführenden Schulträger werden entsprechend informiert.

Die Schulen erhalten die Testmaterialien von dem jeweiligen zuständigen Labor – wie bisher auch. Hierzu stehen die Labore mit den jeweiligen Schulen in Kontakt. Zur Testdurchführung werden den Schulen folgende Testmaterialien zur Verfügung gestellt:

  • Abstrichtupfer und Sammelröhrchen (sog. Zentrifugenröhrchen) für die Pooltestung
  • Abstrichtupfer in Einzelröhrchen für die Durchführung der Einzeltests
  • Druckverschlussbeutel zum Einsammeln der Pool- und der dazugehörigen Einzeltests
  • Je nach dem Verfahren der Labore erhalten die Schulen zusätzlich personalisierte Barcode-Etiketten, entweder bereits auf die Einzelröhrchen vorbeklebt oder zum Bekleben auf die Einzelröhrchen durch das Schulpersonal

Das benötigte Testmaterial für die Weitertestung ab dem 10.01.22 wird den Schulen spätestens bis zum 21.12.21 zugestellt. Die zugestellte Tranche wird die Testungen im angepassten Testregime für den Januar abdecken. Mitte/ Ende Januar wird den Schulen durch eine weitere Lieferung weiteres Testmaterial für die Weitertestung ab Februar zur Verfügung gestellt. Das Labor setzt sich hierzu mit der Schule in Verbindung. Damit sind die Labore für die Verteilung der Testmaterialien (inkl. Barcodes) an die zugeordneten Schulen verantwortlich.

Aufgrund der täglichen Einzeltestungen wird die Materiallieferung einen größeren Umfang als gewöhnlich haben. Wir bitten dies entsprechend einzuplanen.

Grundsätzlich können sich die Erziehungsberechtigten gegen eine Teilnahme des Kindes an den PCR-Pooltestungen entscheiden. Wie auch in der Schulmail vom 03.05.21 beschrieben ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht grundsätzlich nur für Schülerinnen und Schüler möglich, die einen PCR-Pooltest (bei Positivtestung des Pools: PCR-Einzeltest) mit negativem Ergebnis erhalten haben. Allerdings besteht die Möglichkeit, dreimal pro Woche einen sogenannten „Bürgertest“ an einer anerkannten Teststelle durchführen und anschließend in der Schule vorlegen, wobei der Test nicht länger als 48 Stunden zurückliegen darf. Mögliche anfallende Kosten sind von den Erziehungsberechtigten zu tragen.

Es ist in keinem Fall möglich, dass die Schülerinnen und Schüler an den Pooltestungen teilnehmen, aber nicht an den Einzeltestungen. Die beiden Testungen sind zusammen durchzuführen.

Befundübermittlung von Pool- und Einzeltestergebnissen

Ein Großteil aller auffälligen Pooltestergebnisse liegt bis 19:00 Uhr, spätestens 20:30 Uhr des Testtages und die positiven sowie negativen Einzeltestergebnisse bis 06:00 Uhr des Folgemorgens vor.

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens in der Gesamtbevölkerung sind die Labore erhöhten Belastungen ausgesetzt, die bei zwingender Einhaltung des Testrhythmus zu Verzögerungen in der Befundübermittlung führen könnten. Das MSB bittet vorsorglich um das Verständnis aller Beteiligten, wenn die vereinbarte Zeit der Befundübermittlung im Einzelfall nicht eingehalten werden kann. Selbstverständlich arbeiten alle Beteiligten daran, Mitteilungen über positive Pools so schnell wie möglich zu übermitteln.

Auffällige Pools“ umfassen jene Pools, welche nicht eindeutig als negativ ausgewertet werden können. Hierzu zählen: (1) positive, (2) nicht eindeutig negative sowie (3) invalide PCR-Pooltestergebnisse.

In diesem Fall kann in der optimierten Teststrategie das Labor auf die in der Schule bereits entnommenen Rückstellproben der Schülerinnen und Schüler zurückgreifen. Das bedeutet, dass kein weiterer Abstrich zu Hause durchzuführen ist.

Die Auswertung des Einzeltests erfolgt direkt nach der Erkenntnis eines auffälligen Poolbefundes und das positive/ negative Ergebnis wird – wie im gewohnten Verfahren – bis 6:00 Uhr morgens am Folgetag an die Eltern und die Schulen übermittelt.

Schülerinnen und Schüler, die einen positiven Pooltest und keine Übermittlung des Einzeltestergebnisses bis 6 Uhr am Folgetag erhalten haben, dürfen nicht in die Schule kommen bis ein negatives PCR-Einzeltestergebnis vorliegt. Hier hat sich der Prozess zum aktuellen Verfahren nicht geändert.

Die Poolbefund- und Einzeltestübermittlung durch die Labore erfolgt direkt an die Eltern und die Schulen.

Je nach konkreter Übermittlungsmethode des Labors erfahren Eltern und Schulen das Testergebnis (auffällige Pool-, positive/ negative Einzeltestergebnisse) über die vereinbarte Kontaktmethode (entweder per E-Mail oder per SMS bzw. auf Anfrage bei Einzeltestergebnissen). Die genauen Kontaktwege sind durch das zuständige Labor mit der jeweiligen Schule zu definieren. Daher ist es wichtig, dass den Laboren sowohl von den Eltern funktionsfähige Kontaktdaten vorliegen als auch von den Schulen Ansprechpersonen zur Verfügung stehen.

In spezifischen Fällen (z.B. Internaten) gelten Schulen für die Zeit des Unterrichts als Erziehungsberechtigte. Dies kann z.B. im Rahmen des Internatvertrages durch eine entsprechende Klausel unter Berücksichtigung des § 242 BGB festgelegt werden. In diesem Fall ist es auch möglich, die Schulen als Kontaktperson für die Befundübermittlung - sowohl von Pool- als auch von Einzeltestergebnissen - einzutragen.

Es ist keine pauschale Übermittlung aller negativen Pooltestergebnisse an Eltern und Schulen vorgesehen. Die Schülerinnen und Schüler können in der bekannten Form weiterhin am Präsenzunterricht teilnehmen.

Bei einem negativen PCR-Einzeltestbefund werden die Eltern und die jeweiligen Ansprechpartner der Schulen über das negative Testergebnis der jeweiligen Schülerinnen und Schüler informiert. Somit können die Kinder noch am selben Tag der Ergebnisübermittlung am Unterricht teilnehmen. Die Schülerin bzw. der Schüler muss sich nicht in häusliche Isolation begeben.

Bei einem positiven Einzeltestergebnis werden die Eltern und die jeweiligen Ansprechpartner der Schulen über das positive PCR-Einzeltestergebnis des Kindes informiert. Auch das Gesundheitsamt wird in diesem Fall durch die Labore informiert, das Kind begibt sich in häusliche Isolation und die weiteren Anweisungen des Gesundheitsamts sind zu beachten.

Nein, ein Antigen-Schnelltest ist hier nicht ausreichend. Schülerinnen und Schüler dürfen erst wieder in die Schule kommen, wenn ein negatives PCR-Testergebnis vorliegt. Generell wird empfohlen eine zusätzliche Einzelrückstellprobe bei der Schule für das Kind abzuholen und diese im Rahmen der organisierten Pooltests durch das für die Schule relevante Labor auswerten zu lassen. Sollten Schülerinnen und Schüler einen PCR-Test in einem lokalen Testzentrum oder bei einem niedergelassenen Arzt machen, werden die Kosten hierfür nicht erstattet.

Lehrkräfte dürfen keine Gesundheitsdaten der Schülerinnen und Schüler auf ihren Privatgeräten verarbeiten, vgl. § 2 Abs. 2 und Anlage 3 zur VO DV I. Stattdessen soll die Befundübermittlung nur an schulische E-Mail-Adressen bzw. an schulische Kontaktdaten der Lehrkräfte weitergeleitet werden. Diese Regelung für die Angabe von Schulansprechpartner:innen an die Labore hat sich durch das Rückstellprobensystem nicht verändert.

Alle Klassen mit ausstehenden Pooltestergebnissen sollen mit Antigenschnelltests getestet werden. Nur positiv getestete Schülerinnen und Schüler dürfen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.
Für den restlichen Schultag gilt für alle negativ getesteten Schülerinnen und Schüler, dass an den Schulen eine Durchmischung der Klassen vermieden werden soll, da Schnelltests eine geringere Sensitivität bei der Detektion einer Infektionen aufweisen als PCR-Tests.

Schülerinnen und Schüler dürfen erst wieder in die Schule kommen, wenn ein negatives PCR-Einzeltestergebnis vorliegt. Ein Antigenschnelltest ist hier nicht ausreichend.

Transport & Logistik

Die Routen sind landesweit in einem Gesamtsystem strecken- und zeitoptimiert berechnet, so dass hinsichtlich der Standorte der Schulen und der beauftragten Dienstleister Abhängigkeiten bestehen. Es sind nur ausnahmsweise Routenänderungen möglich, z.B. bei Aufnahme neuer Schulen bzw. einer Veränderung einzelner Schulstandorte in das Testsystem.

Anhang

Labore

Ort

Eurofins MVZ Medizinisches Labor

Iserlohn

Labor Dr. Quade & Kollegen GmbH

Köln

Labor Dr. Wisplinghoff - Köln

Köln

Labor Krone

Bad Salzuflen

MVZ SYNLAB Leverkusen GmbH

Leverkusen

Zotz Klimas

Düsseldorf

MVZ Dr. Eberhard & Partner Dortmund

Dortmund

Dr. Stein

Mönchengladbach

Medizinische Laboratorien Düsseldorf GbR

Düsseldorf

HDZ Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen