Außenansicht des Europaparlamentsgebäudes in Straßburg

EU-Programme

Mit den Programmen ERASMUS+ und eTwinning fördert die EU internationale Begegnungen, gemeinsame Projekte und auch digitalen Austausch für Schulen.

Ursprünglich als Austauschprogramm für Hochschulstudierende entwickelt, hat sich das Programm Erasmus in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Heute umfasst Erasmus+ ein breites Spektrum an Förderangeboten in den Bereichen Hochschulbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung, Schulbildung, Erwachsenenbildung, Jugend und Sport. Zur Zielgruppe zählen Lernende, Lehrkräfte und Jugendbetreuer. In den vergangenen 30 Jahren hat das Programm 9 Millionen Menschen die Möglichkeit gegeben, einen Teil ihres Studiums oder ihrer Ausbildung im Ausland zu absolvieren, dort Freiwilligendienst zu leisten oder Berufserfahrung zu sammeln. 

Seit 2014 fördert Erasmus+ persönliche Begegnungen, digitalen Austausch und gemeinsame Projekte für Schulen, Kitas und andere Einrichtungen der Schulbildung. Tausende Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler aus Deutschland haben Europa damit neu erlebt und kennengelernt. Jetzt geht Erasmus+ in die zweite Runde. Das neue Programm Erasmus+ ab 2021 mit einer Laufzeit von sieben Jahren ist offener und flexibler angelegt als das Vorläuferprogramm. 

Damit sollen noch mehr Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler in Zukunft von europäischem Austausch profitieren. Das neue Erasmus+ verfolgt einen inklusiveren Ansatz: Ganz besonders sollen auch Menschen mit geringeren Chancen berücksichtigt werden, zum Beispiel Menschen mit Behinderungen, mit sozialen, kulturellen, ökonomischen oder Nachteilen aufgrund der geographischen Lage.