22.06.2022

Schulträger rufen Geld für die Digitalisierung der Schulen in großem Umfang ab

Ministerin Gebauer: Investitionen in die Ausstattung unserer Schulen sind für guten und zeitgemäßen Unterricht unverzichtbar

Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit:

Die Schulträger in Nordrhein-Westfalen machen weiterhin in großem Umfang Gebrauch von den Förderprogrammen zur Digitalisierung der Schulen: Allein aus dem DigitalPakt Schule sind mit Stand vom 31. Mai 2022 bereits mehr als 913 Millionen Euro (96,23 Prozent) beantragt. Auch das zusätzlich zur Verfügung gestellte Geld für die Administration der schulischen IT-Infrastruktur kommt dort an, wo es gebraucht wird: Anträge in einer Gesamthöhe von gut 41 Millionen Euro liegen hierfür bereits vor (39 Prozent). Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Ich freue mich sehr, dass die Schulträger die Gelder für die Digitalisierung unserer Schulen so intensiv in Anspruch nehmen, und wünsche mir, dass die Förderprogramme vollständig ausgeschöpft werden. Investitionen in eine moderne Ausstattung sind als Grundlage für guten und zeitgemäßen Unterricht unverzichtbar.“

Ebenfalls mit Stand vom 31. Mai 2022 sind aus der Ausstattungsoffensive NRW, für die das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union gemeinsam 197 Millionen Euro zur Verfügung gestellt haben, bereits fast 150,4 Millionen Euro (76,35 Prozent) beantragt. Damit stehen den Schulträgern zurzeit noch fast 47 Millionen Euro bereit, um an allen Förderschulen, Schulen in besonders herausfordernder Lage sowie bestimmten Bildungsgängen der Berufs- und Weiterbildungskollegs eine Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten zu erreichen. Das Geld kann von den nordrhein-westfälischen Schulträgern noch bis zum 30. Juni 2022 beantragt werden. Nahezu vollständig abgerufen sind die Programme, die das Land zu Beginn der Pandemie gemeinsam mit dem Bund und den Schulträgern kurzfristig aufgelegt hatte, um sämtliche Lehrerinnen und Lehrer in (103,9 Millionen Euro, 97,3 Prozent) sowie in einem ersten Schritt rund 360.000 Schülerinnen und Schüler (158,3 Millionen Euro, 98,5 Prozent) in Nordrhein-Westfalen mit einem digitalen Endgerät auszustatten.

 

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