Ganztag in Nordrhein-Westfalen
Verlässlich, vielfältig, zukunftsorientiert
Nordrhein-Westfalen verfügt landesweit über gut erreichbare Ganztagsschulen in der Primarstufe und der Sekundarstufe I. Sie fördern Kinder und Jugendliche individuell, stärken Bildungsgerechtigkeit und unterstützen Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Ab dem Schuljahr 2026/27 gilt bundesweit jahrgangsweise aufwachsend der Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung für Kinder im Grundschulalter. NRW ist darauf vorbereitet: Der Offene Ganztag wird seit Jahren kontinuierlich ausgebaut. Gemeinsam mit den Kommunen schafft das Land verlässliche, bedarfsgerechte Angebote für Familien in allen Regionen.
Ganztag in NRW bedeutet dabei mehr als Betreuung. Zu einem guten Ganztag gehören Lernzeiten, Förderangebote, Arbeitsgemeinschaften sowie Bewegung, Spiel, Sport und kulturelle Bildung. Hausaufgaben sollen – soweit möglich – in Lernzeiten überführt werden. Grundlage ist die enge Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe, Kultur, Sport und weiteren Partnern. Mit zentralen zivilgesellschaftlichen Partnern hat die Landesregierung Rahmenvereinbarungen abgeschlossen, die zurzeit aktualisiert werden.
Das Land unterstützt den Ausbau und die Qualitätssicherung des Ganztags unter anderem durch Lehrkräftestellen, Personalkostenzuschüsse, Investitionen in Räume sowie Fortbildungs- und Beratungsangebote. Multiprofessionelle Teams gestalten den Ganztag vor Ort. Die konkrete Planung und Umsetzung erfolgen in kommunaler Verantwortung im Rahmen der Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung – unter Beteiligung von Eltern sowie Kindern und Jugendlichen.Die Landesregierung unterstützt Kommunen, zivilgesellschaftliche Träger und Schulen bei der Qualitätsentwicklung über die nordrhein-westfälische Serviceagentur Ganztagsbildung NRW (SAG), die Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW), die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung NRW und die Arbeitsstelle Kulturelle Bildung.