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Europaschulen in Nordrhein-Westfalen

Die Europaschulen in Nordrhein-Westfalen ermöglichen bessere Verständigung durch ein erweitertes und intensiviertes Sprachenangebot.

Darüber hinaus bieten die Europaschulen persönliche Kontakte, Projekte, Austauschprogramme und Wettbewerbe mit Partnerschulen in Europa.

Die Europaschulen bereiten Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und aller Altersstufen auf das Leben, Lernen und Arbeiten in Europa vor. Damit erhöhen sie die inhaltliche Auseinandersetzung mit Europa (zusätzlich zu der von der Kultusministerkonferenz verabschiedeten Empfehlung „Europabildung in der Schule“) und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung Europas. Europaschulen bieten bilingualen Unterricht an, sowie zur Förderung der interkulturellen Kompetenz auch internationale Projekte und Partnerschaften. Dabei erhalten auch die Erfahrungen beruflicher Praktika außerhalb Deutschlands eine zunehmend wichtige Bedeutung.

Die Schulen erstellen für alle Fächer ein schulinternes Europacurriculum. Das bedeutet, dass sie ihre schulinternen Lehrpläne auf europäische Inhalte ausrichtet. Das hat zur Folge, dass Schülerinnen und Schüler über hohe europaorientierte Kompetenzen und intensive Demokratiefähigkeit verfügen. Europaschulen befähigen ihre Schülerinnen und Schüler zum Handeln als mündige Bürgerinnen und Bürger.

Das Profil „Europaschule“ wird von vielen Eltern gerne für ihre Kinder gewählt, da es den Schülerinnen und Schülern eine intensive Auseinandersetzung mit Fremdsprachen ermöglicht und die interkulturelle Kompetenz durch verschiedene Austauschprogramme oder Arbeitsprojekte mit Schulen im europäischen Ausland stärkt. Dadurch, dass Europa stärker als in anderen Schulen im Unterricht thematisiert wird, erfolgt eine gute Vorbereitung auf die private und berufliche Zukunft in einem immer bedeutsamer werdenden demokratischen Europa.

Grundlage zur Erlangung des „Gütesiegels“ Europaschule ist die Zertifizierung, für die die Voraussetzungen im Erlass „Zertifizierung von Europaschulen“ (BASS 14-85 Nr. 2) geregelt sind. Obligatorische sowie zusätzlich profilierende Kriterien unterscheiden sich mit Blick auf die Altersgruppe geringfügig zwischen der Primarstufe und den Schulformen der Sekundarstufe I und II. Die „Arbeitsgemeinschaft Europaschulen“ (ARGEUS), in der neben dem Ministerium für Schule und Bildung (Referat 513) und der Staatskanzlei (Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales) auch Europaschulen vertreten sind, berät interessierte Schulen und prüft vor der Vergabe des Zertifikats die Umsetzung des europäisch ausgeprägten pädagogischen Konzeptes. Europaschulen werden turnusgemäß rezertifiziert, das heißt, sie müssen nach fünf Jahren nachweisen, dass sie den Umsetzungsstand der Kriterien zumindest gehalten oder ausgebaut haben. Dieses Rezertifizierungsverfahren spornt die Schulen an und gibt ihnen Rückmeldung über den Erfolg ihrer Arbeit.

Zertifizierung

In der Arbeitsgemeinschaft der Europaschulen (ARGEUS) sind neben dem Schulministerium NRW und dem Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales Vertreterinnen und Vertreter von Europaschulen Mitglieder. Diese Arbeitsgemeinschaft hat die Beratung von Schulen und die Zertifizierung sowie Rezertifizierung übernommen.

Kontakt

Arbeitsgemeinschaft der Europaschulen
beim Ministerium für Schule und Weiterbildung
Völklinger Str. 49
40221 Düsseldorf
Eva-Maria.Mikat[at]msb.nrw.de

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