Verbraucherbildung an Schulen

Verbraucherbildung trifft auf alle Lebensbereiche zu. Dies unterrichtlich Umzusetzen unterstützt Kinder und Jugendliche eine reflektierte Konsumkompetenz entwickeln.

Bildungsangebot "Ess-Kult-Tour" der Verbraucherzentrale NRW (© Gabriele Graf)
© Gabriele Graf

Wie steht es mit meinem Handyvertrag, wie funktioniert und was kostet Umweltschutz, wie gewähren wir Sicherheit im Internet und was heißt eigentlich gesunde Ernährung? Bei der Suche nach Antworten auf diese Fragen benötigen Schülerinnen und Schüler Unterstützung. Verbraucherbildung ist bestrebt die Konsumkompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu fördern, damit sie verantwortlich gegenüber sich selbst, ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt entscheiden und handeln können.

Schulische Verbraucherbildung kann und soll dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche eine reflektierte Konsumkompetenz entwickeln. Dies in Unterricht und Schulalltag zu integrieren, war das Ziel bei der Entwicklung der Rahmenvorgabe Verbraucherbildung in Nordrhein-Westfalen. Inhaltlich knüpft sie an die „Empfehlung zur Verbraucherbildung an Schulen“ der Kultusministerkonferenz aus dem Jahr 2013 an.

Als Querschnittsaufgabe findet Verbraucherbildung in mehreren Fächern, beginnend in der Primarstufe bis zum Ende der Sekundarstufe I statt. Die neue „Rahmenvorgabe Verbraucherbildung in Schule – in der Primarstufe und Sekundarstufe I“ tritt zum 01.08.2017 in Kraft und ist Grundlage für die schulische und unterrichtliche Umsetzung. Die Schulen werden dabei vom Land mit einer Handreichung und weiteren Materialien unterstützt, die im Herbst 2017 vorliegen werden.

Die Rahmenvorgabe Verbraucherbildung in Schule in der Primarstufe und der Sekundarstufe I in NRW, des MSW NRW finden Sie hier

Persönlicher Konsum wirft Fragen zur Nachhaltigkeit von Lebensstilen auf. Insofern ist Verbraucherbildung ein wichtiges Element einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE). Hier finden Sie Weiteres zur Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit.

Lernplattform Nachhaltige Entwicklungsziele

Acht Entwicklungsorganisationen haben zu den Nachhaltigkeitszielen (SDGs -englisch: sustainable development goals-) diverse didaktische Materialien erarbeitet.

Im Herbst 2015 haben alle Staaten der Welt „nachhaltige Entwicklungsziele“ beschlossen. Diese zielen auf eine Überwindung von Armut und Hunger und auf die Verwirklichung einer Lebensweise überall auf der Welt im Einklang mit den ökologischen Grenzen unseres Planeten. Die Nachhaltigkeitsziele des Welthauses Bielefeld sind ein zentraler Referenzrahmen für die internationale und die nationale Politik in den nächsten Jahren (bis 2030).

Auf der Lernplattform Nachhaltige Entwicklungsziele finden sich viele Angebote von Lehr-/Lernmaterialien, Anbindungen an den Lehrplannavigator, Veranstaltungen zur Lehrerfortbildung.

Eingerichtet wurde die Website vom Welthaus Bielefeld e.V. in Kooperation mit vielen Nichtregierungsorganisationen, mit Unterstütztung von Engagement Global und Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen erhalten Sie hier.